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Mitsubishis Geisterinsel
Hashima
,
20.03.2017

Die Insel, auf welcher mehr Menschen auf einem km² lebten, als sonst wo auf der Welt. Hier entstanden gar die ersten Hochhäuser in Asien. Die Insel ist gerade mal 480m x 160m gross. Zur Blütezeit lebten hier 5300 Personen.

Mitsubishi betrieb auf dieser Insel Kohleabbau im ganz grossen Stil. Im Jahr 1974 wurde das Werk jedoch aufgrund Energiereformen stillgelegt. Bis auf ein Demontagekommando waren alle Bewohner auf der Stelle arbeitslos und hatten dementsprechend große Eile, die Insel zu verlassen; das letzte Boot verließ die Insel bereits am 20. April 1974. Nicht nur die Gebäude und Maschinen, sondern viele persönliche Gegenstände wie Möbel, Spielzeug oder Unterhaltungselektronik, deren Gegenwert den aufwändigen Abtransport nicht rechtfertigte, wurden an Ort und Stelle zurückgelassen.

Neben den Wohn- und Verwaltungsgebäuden existierten auch Tempelanlagen und Schreine, eine Polizeistation, ein Postamt, Badeanstalten, eine Kläranlage, ein Kindergarten, Grund- und weiterführende Schulen, eine Turnhalle, ein Kino, Gaststätten, eine Kegelbahn, 25 Geschäfte, ein Hotel, ein Krankenhaus, ein Swimming-Pool und ein Bordell.